Solide internationale Geschäftsentwicklung: Umsatz von SBO steigt in den ersten drei Quartalen 2019 auf MEUR 346, EBIT stabil bei MEUR 55

·         Ergebnis vor Steuern liegt bei MEUR 43
·         Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf MEUR 75 versechsfacht

Ternitz, 28. November 2019 - Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO), die im Leitindex ATX der Wiener Börse notiert, hat in den ersten drei Quartalen 2019 ein solides Ergebnis erwirtschaftet. Der Umsatz stieg um 11,3 % auf MEUR 345,9, das Betriebsergebnis EBIT blieb stabil bei MEUR 54,5. Mit einer EBIT-Marge von 15,8 % zählt SBO zu den profitabelsten Unternehmen im Leitindex ATX. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf MEUR 43,5, ein Plus von 4,6 %. Das Ergebnis nach Steuern lag bei MEUR 26,6. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit entwickelte sich stark und hat sich auf MEUR 74,7 nahezu versechsfacht.
 
Gerald Grohmann, Vorstandsvorsitzender der SBO, sagt: „Die ersten neun Monate 2019 sind für SBO gut verlaufen. Der bisherige Tempomacher Nordamerika hat zwar heuer deutlich zurückgeschalten, dafür konnten die internationalen Märkte schrittweise mit ansteigender Aktivität aufholen. Wir haben Erfahrung mit diesen unterschiedlichen Marktsituationen und fahren konsequent unseren Kurs.“

Stabiler Geschäftsverlauf
 
Der Umsatz von SBO stieg in den ersten drei Quartalen 2019 um 11,3 % auf MEUR 345,9 (1-9/2018: MEUR 310,8). Der Auftragseingang lag stabil bei MEUR 376,5, nach MEUR 368,1 im Vorjahreszeitraum. Der Auftragsstand betrug Ende September 2019 MEUR 131,3 (31. Dezember 2018: MEUR 97,7).
 
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) entwickelte sich von MEUR 89,8 in den ersten drei Quartalen 2018 auf MEUR 91,6 in 2019. Die EBITDA-Marge lag bei 26,5 % und somit über dem langjährigen Durchschnitt von 24,3 %. Das Betriebsergebnis (EBIT) hielt bei MEUR 54,5 (1-9/2018: MEUR 54,3), die EBIT-Marge bei 15,8 %. Das Ergebnis vor Steuern stieg mit einem Plus von 4,6 % auf MEUR 43,5, nach MEUR 41,6 in den ersten drei Quartalen 2018. Das Ergebnis nach Steuern sank hingegen auf MEUR 26,6, bedingt durch einen höheren Steueraufwand als im Vorjahr (1-9/2018: MEUR 33,0). Das Ergebnis je Aktie lag bei EUR 1,67 (1-9/2018: EUR 2,07).
 
Die beiden nordamerikanischen Well Completion-Tochtergesellschaften von SBO, Downhole Technology und Resource Well Completion Technologies, wurden wie zur Jahresmitte angekündigt mit 01. Oktober 2019 unter dem Namen „The WellBoss Company“ zusammengeführt.
 
„Trotz der langsamen Entwicklung in Nordamerika haben wir die steigende internationale Dynamik für uns optimal genützt und ein solides Ergebnis eingefahren. Der Auftragseingang liegt neuerlich über dem Umsatz, das werten wir als positives Signal. Wir arbeiten sehr aktiv daran, unsere Kunden mit neuen Technologien zu versorgen und unser Service weiter zu verstärken. Mit dem Zusammenschluss unserer Well Completion-Gesellschaften erhalten unsere Kunden beide Produktwelten aus einer Hand und profitieren von künftiger gemeinsamer Innovationskraft. Gleichzeitig stärken wir den internationalen Vertrieb unserer Well Completion-Produkte“, sagt CEO Grohmann.

Gesunde Bilanz, Cashflow zieht stark an
 
SBO verfügt über eine gesunde Bilanzstruktur. Das Eigenkapital von SBO erhöhte sich auf MEUR 400,5 (31. Dezember 2018: MEUR 368,2), die Eigenkapitalquote lag bei 43,9 % (31. Dezember 2018: 40,5 %). Die Netto-Verschuldung sank auf MEUR 31,5 (31. Dezember 2018: MEUR 62,5). Der Bestand an liquiden Mitteln stieg auf MEUR 260,4 (31. Dezember 2018: MEUR 241,5). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit entwickelte sich stark positiv und hielt zum Ende der ersten drei Quartale 2019 bei MEUR 74,7, gegenüber dem Vorjahr mehr als eine Versechsfachung (1-9/2018: MEUR 12,1). Die Investitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte (CAPEX) lagen bei MEUR 23,9 (exklusive Lease Assets) (1-9/2018: MEUR 24,9).
 
Ausblick
 
Das Marktumfeld der Oilfield Service-Industrie wird von konjunktureller Unsicherheit infolge des ungelösten Handelskonfliktes zwischen den USA und China belastet bleiben. International gehen Experten von weiterem Wachstum aus, wenngleich es hier zu regionalen Unterschieden kommen kann. Nach Jahren der Krise in der Öl- und Gasindustrie stellt sich zunehmend das Bewusstsein ein, Investitionen tätigen zu müssen, um mittelfristig keine Versorgungsengpässe zu erzeugen – unter der Voraussetzung, dass sich die Weltwirtschaft einigermaßen solide entwickelt. In Nordamerika wiederum zeichnet sich ab, dass die zurückgehenden Investitionen gepaart mit einer überdurchschnittlich hohen natürlichen Erschöpfungsrate (Depletion) zu einer deutlichen Verlangsamung des Produktionswachstums führen werden. Dies sollte sich mittelfristig positiv auf den Ölpreis und damit auf Investitionen in diesem Sektor auswirken.
 
„Wir sehen in unseren Auftragsbüchern einen positiven Effekt durch die internationalen Investitionen in die Exploration und Produktion von Öl und Gas. Der Nachholbedarf ist nach wie vor groß. Bei anhaltender Konjunktur ist somit mit einer weiteren Ankurbelung des Investitionsverhaltens zu rechnen“, sagt CEO Gerald Grohmann. „Die Entwicklung von effizienten, hochqualitativen Produkten ist ein integraler Teil unserer nachhaltigen Wachstumsstrategie. Damit können wir unsere Positionierung in allen Märkten stärken. Im Bereich Well Completion sind uns zuletzt effizienzsteigernde Innovationen gelungen, die wir nun weltweit vermarkten werden.“

Die wichtigsten SBO Kennzahlen im Überblick
 

 
 
1-9/2019
1-9/2018
Umsatz
MEUR
345,9
310,8
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibung (EBITDA)
MEUR
91,6
89,8
EBITDA-Marge
%
26,5
28,9
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
MEUR
54,5
54,3
EBIT-Marge
%
15,8
17,5
Ergebnis vor Steuern
MEUR
43,5
41,6
Ergebnis nach Steuern
MEUR
26,6
33,0
Ergebnis je Aktie
EUR
1,67
2,07
Cashflow aus der lfd. Geschäftstätigkeit
MEUR
74,7
12,1
Liquide Mittel zum 30. September 2019 / 31. Dezember 2018
MEUR
260,4
241,5
Mitarbeiter zum 30. September 2019 / 31. Dezember 2018
 
1.544
1.646
 

SBO ist führender Anbieter von Werkzeugen und Equipment für Anwendungen im Bereich direktionaler Bohrungen sowie Well Completion. Das Unternehmen ist der weltweite Marktführer in der Fertigung von Hochpräzisionskomponenten aus nicht magnetisierbaren Stählen. Das Angebot reicht von kundenspezifischen komplexen Komponenten für die Oilfield Service-Industrie bis zu einer Auswahl an hocheffizienten Lösungen und Produkten für die Öl- und Gasindustrie. SBO beschäftigte per 30. September 2019 weltweit 1.544 Mitarbeiter (31. Dezember 2018: 1.646), davon in Ternitz / Österreich 394 und in Nordamerika (inkl. Mexiko) 804.

Rückfragen:
Andreas Böcskör, Investor Relations
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG
A-2630 Ternitz, Hauptstrasse 2
Tel.: +43 2630 315 DW 252, Fax: DW 501
E-Mail:
a.boecskoer@sbo.co.at

zurück