Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG: Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2018 setzt Wachstumstrend fort, Umsatz und Ergebnis legen weiter zu

-          Wachstum in Nordamerika ist weiterhin robust, international erste Anzeichen der Erholung
-          Umsatz steigt um knapp 50 % auf MEUR 200, operatives Ergebnis (EBIT) auf MEUR 32 und ist damit klar positiv
-          Nordamerika bleibt Wachstumstreiber, SBO profitiert von Top-Positionierung
 
Ternitz/Wien, 23. August 2018.Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) ist im ersten Halbjahr 2018 weiter gewachsen und setzte die positive Unternehmensentwicklung fort. Der starke Markt in Nordamerika und der schrittweise anziehende internationale Markt wirkten sich positiv auf die im ATX der Wiener Börse notierte Gesellschaft aus. In diesem gesunden Marktumfeld erhöhte sich die Nachfrage nach hocheffizienten Werkzeugen und Equipment von SBO und sorgte für kräftig steigenden Auftragseingang sowie ein sattes Plus bei Umsatz und Ergebnis.
 
Der Umsatz von SBO stieg im ersten Halbjahr 2018 um 47,4 % und lag bei MEUR 200,0, nach MEUR 135,7 im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Auftragseingang zog noch stärker an und wuchs um 62,8 % auf MEUR 244,1 im ersten Halbjahr 2018 (1-6/2017: MEUR 150,0). Das Book-to-Bill-Ratio, das als Kennzahl den Auftragseingang ins Verhältnis zum Umsatz setzt, lag somit über 1. Der Auftragsstand konnte mehr als verdoppelt werden und betrug zum Ende des ersten Halbjahres 2018 MEUR 79,6 (31. Dezember 2017: MEUR 37,6).
 
„Die Erwartungen, mit denen wir in das Jahr 2018 gegangen sind, hat der Markt bereits erfüllt. Nordamerika erweist sich anhaltend stark und auch der internationale Markt zeigt nun deutliche Zeichen einer Erholung“, sagt SBO-Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann. „Wir haben uns gründlich auf den Aufschwung vorbereitet und sehen in unserem Geschäftsverlauf, dass unsere Maßnahmen greifen. Wir sind effizient aufgestellt und stoßen mit unserem Angebot an technisch anspruchsvollen Lösungen auf rege Nachfrage bei unseren Kunden. Das zeigt sich in unserem steigenden Umsatz und dem starken Ergebnis.“
 
Ergebnis deutlich verbessert, Bilanz weiterhin solide
 
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wurde im Jahresvergleich auf MEUR 55,8 mehr als verdoppelt, nach MEUR 22,0 im ersten Halbjahr 2017. Das Betriebsergebnis (EBIT) drehte gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr klar ins Plus und hielt bei MEUR 32,1 (1-6/2017: MEUR minus 3,6). Die EBITDA-Marge hat sich auf 27,9 % weiter verbessert (1-6/2017: 16,2 %) und lag somit über dem langjährigen Durchschnitt von 24,1 %, die EBIT-Marge betrug 16,0 % (1-6/2017: minus 2,6 %).
 
Das Finanzergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf MEUR minus 13,3 (1-6/2017: MEUR minus 4,4). Das Ergebnis vor Steuern drehte ins Positive und legte auf MEUR 18,8 kräftig zu (1-6/2017: MEUR minus 8,0). Das Ergebnis nach Steuern stieg auf MEUR 13,2 (1-6/2017: MEUR minus 6,2). Die Steuerreform in den USA war darin bereits positiv berücksichtigt. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf EUR 0,83 (1-6/2017: EUR minus 0,39).
 
Die Bilanzstruktur von SBO ist weiterhin solide: Das Eigenkapital stieg im ersten Halbjahr 2018 auf MEUR 334,4 (31. Dezember 2017: MEUR 322,0). Durch die Aufnahme neuer Finanzierungen von MEUR 137,3 und die damit verbundene Bilanzverlängerung ging die Eigenkapitalquote leicht zurück und lag am Ende des ersten Halbjahres 2018 bei 36,6 % (31. Dezember 2017: 42,9 %). Die Netto-Verschuldung betrug MEUR 71,4 (31. Dezember 2017: MEUR 50,7). Der Bestand an liquiden Mitteln hielt zum Ende des ersten Halbjahres bei MEUR 278,9 (31. Dezember 2017: MEUR 166,0). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich auf MEUR 9,3 (1-6/2017: MEUR 6,3), der freie Cashflow auf MEUR minus 8,7 (1-6/2017: MEUR minus 3,2). Dies resultierte aus der nachfragebedingt gestiegenen Investitionstätigkeit und dem Erwerb der verbleibenden 33 % der Anteile am kanadischen Tochterunternehmen Resource Well Completion Technologies Inc. („Resource“) um MEUR 2,6. Die Gesellschaft steht nun im Alleineigentum der SBO-Gruppe.
 
„Der Optimismus in unserer Industrie spiegelt sich in unseren Ergebniszahlen wider. Natürlich beobachten auch wir die aktuellen protektionistischen handelspolitischen Bestrebungen – insbesondere jene der USA – sehr genau. Wir gehen aber grundsätzlich davon aus, dass der begonnene Aufwärtstrend anhalten wird“, sagt CEO Gerald Grohmann. „Deshalb werden wir auch weiterhin in unser Wachstum investieren. Aktuell prüfen wir zum Beispiel den Ausbau unserer Produktionskapazitäten in Vietnam, wo wir eine besonders starke Nachfrage verzeichnen. Wir schöpfen jedenfalls weiterhin alle Möglichkeiten aus, die uns die wachsenden Märkte bieten“, schließt Grohmann.

Die wichtigsten SBO Kennzahlen im Vergleich
 

 
 
1-6/2018
1-6/2017
Umsatz
MEUR
200,0
135,7
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibung (EBITDA)
MEUR
55,8
22,0
EBITDA-Marge
%
27,9
16,2
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
MEUR
32,1
-3,6
EBIT-Marge
%
16,0
-2,6
Ergebnis vor Steuern
MEUR
18,8
-8,0
Ergebnis nach Steuern
MEUR
13,2
-6,2
Ergebnis je Aktie
EUR
0,83
-0,39
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
MEUR
9,3
6,3
Liquide Mittel zum 30.06.2018 / 31.12.2017
MEUR
278,9
166,0
Mitarbeiter zum 30.06.2018 / 31.12.2017
 
1.612
1.432
 
SBO ist ein führender Anbieter von Werkzeugen und Equipment für Anwendungen im Bereich direktionaler Bohrungen sowie Well Completion und der weltweite Marktführer in der Fertigung von Hochpräzisionskomponenten aus nicht magnetisierbaren Stählen. Das Angebot reicht von kundenspezifischen komplexen Komponenten für die Oilfield Service-Industrie bis hin zu einer Auswahl an hocheffizienten Lösungen und Produkten für die Öl- und Gasindustrie. SBO beschäftigte per 30. Juni 2018 weltweit 1.612 Mitarbeiter (31. Dezember 2017: 1.432), davon in Ternitz / Österreich 327 und in Nordamerika (inkl. Mexiko) 885.

Rückfragehinweis:
 
Andreas Böcskör, Head of Investor Relations
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG
A-2630 Ternitz, Hauptstraße 2
Tel: +43 2630/315 DW 252, Fax: DW 101

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