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Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG mit deutlichem Ergebnisplus 2018

 
-        Gutes Umfeld in Nordamerika und anziehende internationale Märkte beflügeln SBO
-        Umsatz steigt um rund 30 % auf MEUR 420, EBIT auf rund MEUR 71 beinahe verdreifacht
-        Dividendenvorschlag in Höhe von EUR 1,00 je Aktie
 
Ternitz/Wien, 19. März 2019. Die im ATX der Wiener Börse notierte Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. SBO hat frühzeitig Kapazitäten aufgestockt und konnte so ihre starke Position in Nordamerika sowie die Erholung der internationalen Märkte nutzen, um eine gesteigerte Nachfrage zu bedienen. Das sorgte für einen kräftigen Ergebnisanstieg und eine deutliche Verbesserung der Kennzahlen.

Der Auftragseingang von SBO legte 2018 um 40,9 % auf MEUR 481,9 zu (2017: MEUR 342,0). Der Umsatz stieg um 29,6 % und hielt bei MEUR 420,2, nach MEUR 324,2 im Jahr 2017. Der Auftragsstand betrug zu Jahresende 2018 MEUR 97,7
(31. Dezember 2017: MEUR 37,6).
 
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg von MEUR 74,7 im Jahr 2017 auf MEUR 120,0 in 2018. Die EBITDA-Marge lag bei 28,6 % und somit über dem langjährigen Durchschnitt von 24,3 %. Das Betriebsergebnis (EBIT) vor Sondereffekten verdreifachte sich von MEUR 23,6 im Jahr 2017 auf MEUR 74,6, das EBIT nach Sondereffekten hielt bei MEUR 70,7 (2017: MEUR 25,6). Darin enthalten sind Aufwendungen aus einer eingeleiteten Restrukturierung, in deren Rahmen SBO zwei Standorte in Mexiko und England schließt. Die Produktionskapazitäten werden an andere Standorte verlagert und bleiben somit weitgehend erhalten. Mit diesen Maßnahmen setzen wir weitere Schritte zur Effizienz- und Produktivitätssteigerung im Konzern.
 
SBO steigerte das Ergebnis vor Steuern deutlich auf MEUR 55,9, nach MEUR minus 69,8 im Jahr 2017. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf MEUR 41,4 (2017: MEUR minus 54,4). Das Finanzergebnis lag bei MEUR minus 14,8 (2017: MEUR minus 95,4). In den Ergebnissen des Vorjahres waren einmalige ergebnis-, aber nicht zahlungswirksame Aufwandsbuchungen für die Anteile von Minderheitsgesellschaftern (Option) einer im Jahr 2016 erworbenen Gesellschaft enthalten. Das Ergebnis je Aktie lag 2018 bei EUR 2,59 (2017: EUR minus 3,41).
 
„Ein gutes Jahr liegt hinter uns. Wir haben uns rasch auf die verbesserte Marktlage eingestellt und die Mitarbeiterzahl der steigenden Nachfrage angepasst. Damit konnten wir das Momentum des Aufschwungs optimal für uns nutzen, wie man an unseren Ergebnissen sieht“, sagt Gerald Grohmann, Vorstandsvorsitzender der SBO. „Neben dem Wachstum in Nordamerika hat nun endlich auch die Erholung auf den internationalen Märkten eingesetzt. Das war nach drei Jahren der Krise in diesem Markt eine wichtige Entwicklung und hat eine gute Ausgangsbasis für 2019 geschaffen.“
 
Solide Bilanz
 
SBO verfügt weiterhin über eine solide Bilanzstruktur. Das Eigenkapital erhöhte sich auf MEUR 368,2 (2017: MEUR 322,0). Die Eigenkapitalquote von SBO belief sich Ende 2018 auf 40,9 % (2017: 42,9 %), die Netto-Verschuldung auf MEUR 62,5 (2017: MEUR 50,7). Der Bestand an liquiden Mitteln betrug MEUR 241,5 (2017: MEUR 166,0). Der operative Cashflow belief sich auf MEUR 33,4 (2017: MEUR 44,6), das Gearing lag bei 17,0 % (2017: 15,7 %). Die Investitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte (CAPEX), unter Berücksichtigung der Aufwendungen für die Erweiterung von Produktionskapazitäten, stiegen auf MEUR 35,9 (2017: MEUR 32,1). Das Bestellobligo für Sachanlagen betrug MEUR 2,1 (2017: MEUR 1,2).
 
Der Vorstand wird der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2018 die Ausschüttung einer Dividende von EUR 1,00 je Aktie (nach EUR 0,50 im Vorjahr) vorschlagen.
 
Nachhaltige Wachstumsstrategie
 
Durch fokussierten Aufbau und Einsatz der Kapazitäten, laufende Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sowie kontinuierliche Effizienzsteigerungen verfolgt SBO konsequent ihre nachhaltige Wachstumsstrategie. Innovationen wie beispielsweise „All Composite Frac Plugs“ im Well Completion-Anwendungsbereich und die „Direct Metal Laser Sintering“ (DMLS)-Zentren von SBO in Österreich und den USA, in denen individuelle, hochkomplexe Metallteile im 3D-Druck hergestellt werden, bauen die Vorreiterrolle von SBO weiter aus. „Wir investieren zielgerichtet in unser Wachstum, um unseren Kunden auch weiterhin hocheffiziente Produkte in der höchsten Qualität zu bieten“, schließt Grohmann und ergänzt: „Denn trotz der anhaltenden Unsicherheiten auf den Kapitalmärkten bleibt der Ausblick für das Jahr 2019 positiv.“
 
Die wichtigsten SBO Kennzahlen im Vergleich
 

 
 
2018
2017
Umsatz
MEUR
420,2
324,2
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibung (EBITDA)
MEUR
120,0
74,7
EBITDA-Marge
%
28,6
23,0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
vor Sondereffekten
 
 
MEUR
74,6
23,6
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
MEUR
70,7
25,6
EBIT-Marge
%
16,8
7,9
Ergebnis vor Steuern
MEUR
55,9
-69,8
Ergebnis nach Steuern
MEUR
41,4
-54,4
Ergebnis je Aktie
EUR
2,59
-3,41
Cashflow aus der lfd. Geschäftstätigkeit
MEUR
33,4
44,6
Liquide Mittel
MEUR
241,5
166,0
Mitarbeiter
 
1.646
1.432
 
SBO ist führender Anbieter von Werkzeugen und Equipment für Anwendungen im Bereich direktionale Bohrungen sowie Well Completion und der weltweite Marktführer in der Fertigung von Hochpräzisionskomponenten aus nicht magnetisierbaren Stählen. Das Angebot reicht von kundenspezifischen komplexen Komponenten für die Oilfield Service-Industrie bis hin zu einer Auswahl an hocheffizienten Lösungen und Produkten für die Öl- und Gasindustrie. SBO beschäftigte per 31. Dezember 2018 weltweit 1.646 Mitarbeiter (31. Dezember 2017: 1.432), davon in Ternitz / Österreich 369 und in Nordamerika (inkl. Mexiko) 861.
 
Rückfragehinweis:
Andreas Böcskör, Head of Investor Relations
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG
A-2630 Ternitz, Hauptstraße 2
Tel: +43 2630 315 DW 252, Fax: DW 101
E-Mail:a.boecskoer@sbo.co.at

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